Digitalisierung – Innovative Spitalgebäude nehmen Gestalt an

Newsletter Immohealthcare Mai 2018

Digitalisierung – Innovative Spitalgebäude nehmen Gestalt an

Die Spitalwelt der Schweiz ist im Umbruch. Neue Tarifordnungen wie SwissDRG und TARMED wurden eingeführt, viele Spitäler sind nicht länger in kantonaler oder kommunaler Trägerschaft und Bauherren müssen ihre Planungen anpassen, damit Spitalimmobilien die Anforderungen der Zukunft erfüllen. Eine Herausforderung, die auf Grund fehlender Erfahrungen und vieler beeinflussender Parameter oft nicht leicht zu meistern ist.

Drees & Sommer unterstützt derzeit mehrere Healthcare-Vorhaben in den Bereichen Gesamtprojektleitung, Bauherrenvertretung, Bedarfsermittlung, Generalplanung, Haustechnikplanung, Workplace Consulting, Medizintechnik, Baumanagement und Facility Management. Das Projektmanagement- und Beratungsunternehmen hat seinen Schweizer Hauptsitz in Zürich und weitere Standorte in Basel, Bern und Lausanne. Mit einer langjährigen Expertise in der Planung und Durchführung von Grossprojekten im Gesundheitsbereich ist Drees & Sommer ein anerkannter Gesprächspartner für alle Anspruchsgruppen, die in Spitalprojekten beteiligt sind.

Auch beim Felix Platter Spital in Basel spielt Drees & Sommer eine tragende Rolle. Unter der Gesamtprojektleitung auf Seite Bauherr von Florian Schrenk, Senior Projektpartner bei Drees & Sommer, entsteht derzeit ein moderner fünfstöckiger Bau. Das Felix Platter-Spital nimmt in der Universitären Altersmedizin – regional und national – eine Spitzen¬stellung ein. Das altersmedizinische Kompetenzzentrum erbringt hochwertige Leistungen in den Fächern Akutgeriatrie, Rehabilitation und Alterspsychiatrie. Mit Kognition, Mobilität und Ernährung stehen auch universitär wichtige altersmedizinische Schwerpunkte im Fokus. Der kompakte Baukörper des Neubaus ist das Ergebnis der Zusammenführung aller wichtigen Elemente in einem Spitalgebäude. So wird beispielsweise nebst der räumlichen Abbildung der Prozesse die patientenzentrierte Organisation umgesetzt.

Der Bauherr setzte von Anfang an auf Building Information Modeling (BIM). So lassen sich frühzeitig alle relevanten Gebäudeinformationen durchgängig nutzen – vom Wettbewerb bis in den Betrieb. Bereits zum Totalunternehmer-Wettbewerb mussten die Teilnehmer ihre Entwürfe als BIM-Modelle einreichen. Am Ende des Projekts wird das Modell ins Facility Management überführt (BIM2FM). So ist gewährleistet, dass Informationen aus der Planung und Ausführung auch im Betrieb nutzbar sind. Dafür wurde dem Projekt schon der internationale Building Smart International Award in der Kategorie Operation and Maintenance Using Open Technology verliehen.

Das Vorhaben zeichnet sich ausserdem durch eine hohe Energieeffizienz und die durchgängige Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte aus. Durch bewussten Einsatz aufeinander angepasster Systeme können viele Synergien realisiert werden. Dazu zählen beispielsweise die vollintegrierte Gebäudetechnik oder die modulare Bauweise des 252-Millionen-Baus. So wurden zum Beispiel sämtliche 176 Patientenzimmer bereits im Rohbau mit fixfertigen Nasszellen ausgestattet, noch ehe die nächste Decke des vierstöckigen Gebäudes betoniert war.

Die Experten von Drees & Sommer betreuen derzeit ausserdem weitere Spitalprojekte wie das Inselspital in Bern, das Universitätsspital Basel, das Universitäre Zentrum für Zahnmedizin Basel und das Universitätsspital Zürich mit verschiedenen Leistungen. Während des 10. Immohealthcare-Kongresses werden Sie Gelegenheit haben, diese Vorhaben näher kennen zu lernen und mit den Projektverantwortlichen vor Ort in Fribourg zu diskutieren.

Drees & Sommer